Komm herab, o Heiliger Geist
Komm herab, o Heiliger Geist, der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.
Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.
Höchster Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not.
In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.
Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.
Ohne dein lebendig Wehn, kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.
Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.
Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.
gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.
Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.
Amen.
(Ein Gebet der Christenheit, das seinen Ursprung um 1200 n. Chr. hat)
Christus hat keine Hände
Christus hat keine Hände, nur unsere Hände,
um seine Arbeit heute zu tun.
Er hat keine Füße, nur unsere Füße,
um Menschen auf seinen Weg zu führen.
Christus hat keine Lippen, nur unser Lippen,
um Menschen von ihm zu erzählen.
Er hat keine Hilfe, nur unser Hilfe,
um Menschen an seine Seite zu bringen.
Gebet aus dem 4. Jahrhundert
Irsicher Segen
Gott sei vor dir, heute und morgen, um dir den neuen Tag zu öffnen.
Gott sei neben dir, immer und ewig, um wie ein guter Freund dich zu lieben.
Gott sei hinter dir, um dich zu stützen, und du brauchst keine Angst zu haben.
Gott sei unter dir, um dich zu tragen, wie eine gute starke Erde.
Gott sei in dir, in deinem Herzen, um dich zu trösten, wenn du allein bist.
Gott sei um dich herum, um dich zu beschützen, dass dir nichts geschehe.
Gott sei mit dir auf allen Wegen, dass du nicht stolperst und dir nicht wehtust.
Gott sei über dir, um dich zu segnen, weil er dich lieb hat und immer da ist.
So segne uns der allmächtige Gott - der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.
Quelle: aus Irland
Viele..... Jesus....
Viele machen einen Bogen um den Zöllner,
reden über ihn.
Jesus spricht ihn an,
bricht ihn auf.
Viele machen den Blinden mundtot,
stumm.
Jesus hört sein Schreien,
gibt ihm Zukunft.
Viele halten Abstand zu der blutflüssigen Frau,
treiben sie in die Isolation.
Jesus lässt ihre Berührung zu,
schenkt ihr Leben.
Viele sehen den Aussätzigen lieber aus der Ferne,
meiden den Kontakt mit ihm.
Jesus wird ihm hautnah,
auf Tuchfühlung - heilsam.
Viele werfen einen schrägen Blick auf die Ehebrecherin,
stempeln sie ab.
Jesus schaut sie offen an,
befreit sie zur Umkehr.
Viele zeigen mit Fingern auf die Kranken,
durchbohren sie.
Jesus legt die Hände an ihre Ohren, auf ihre Augen,
macht sie offen und weit.
Viele halten das Gesetz für wichtiger als Menschen,
paragraphenhörig.
Jesus heilt am Sabbat,
erhöht den Mensch.
Quele unbekannt